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Aktuelle Termine
1. 7-Schwaben- und Fremdenkinderprunksitzung
 
Ort: Bürgerhaus Senden
Datum: 27.01.2018
Uhrzeit: 14:11 Uhr
Rathaussturm
 
Ort: Rathaus Senden
Datum: 08.02.2018
Uhrzeit: 15:30 Uhr
Kehraus
 
Ort: Turn- und Festhalle Senden-Ay
Datum: 13.02.2018
Uhrzeit: 19:11 Uhr

 

Chronik des CARNEVAL CLUB ILLERTAL SENDEN e. V.

Kurzname "CCI"

 

Nach dem im Bereich der heutigen Stadt Senden, in den 50er Jahren im Saal der Gasstätte Adler in Aufheim bereits Faschingsbälle mit Prinzenpaaren veranstaltet und von den Landwirten der Höll großartige Faschingsumzüge durchgeführt wurden, wurde der Ruf nach einem Faschingsverein immer lauter.

Endlich, im November 1969 fanden sich unter der Leitung einer rheinischen Frohnatur und Vorsitzenden des V.d.K., Theo Muntz im Nebenzimmer einer Gasstätte einige honorige Männer zusammen und gründeten den Carneval Club Illertal Senden.

Gründungsmitglieder waren neben Theo Muntz, Willy Schneider, Hubert Ross, Ernst Dittrich, Karl Kaufmann, August Inhofer, Franz Kössinger und Dr. med. Alois Koppold.

Zum ersten Präsidenten wurde Theo Muntz gewählt.

Mit Vehemenz ging es in die erste Kampagne1969/70 mit der ersten Prunksitzung.

Joe Malischewski und Karl Wiedemann von der „Großen Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm", übernahmen die Patenschaft. Die großartige Melanie Botzenhardt, formte in kurzer Zeit aus jungen Mädchen, mit der quicklebendigen Gisela Laib als Tanzmariechen, eine tolle Prinzengarde.

Am 6. Februar 1970 wurde dann mit der „Großen Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm" mit Pauken und Trompeten die erste Prunksitzung aus der Taufe gehoben.

Einer der Höhepunkte war der erste Auftritt des wohl hochkarätigsten Narren der Region, der noch heute von allen „Sieben Schwaben Faschingsgesellschaften" hochgeschätzte Ludwig Rommel aus Aufheim als „Der Senn von Aufheim".

Nachdem Theo Muntz 1971 kurzfristig seine Präsidentschaft niederlegte, er wurde später Ehrenpräsident, wurde Ludwig Rommel während seiner Abwesenheit, er befand sich auf Urlaubsreise, zum Präsidenten ausgerufen. Man rief ihn einfach an und sagte ihm, Du bist nun der Präsident, basta! Und dieser großartige Narr nahm dieses Amt an. Ludwig Rommel, eine Institution noch heute. Unter seiner Leitung blühte der Club auf und wurde zu höchstem Ansehen gebracht. Wegen seines erlangten Rufes, stieg sogar Landrat Dr. Max Rauth beim CCI in die Bütt und erntete stürmischen Applaus.

Cityfasnete, Umzüge mit bis zu 15.000 Zuschauern und Sieben Schwaben Eisenbahnfahrten mit bis zu 900 Mitreisenden an den Bodensee, nach Passau und nach Rüdesheim stellte Ludwig Rommel auf die Beine.

Aus der Kulisse trat 1973/74 Werner Bolz ins Rampenlicht. Mit ihm fand der CCI, nach Vizelandrat Gerd Anzinger einen zu Ludwig Rommel passenden hervorragenden Elferrat- Vizepräsidenten und Sitzungspräsidenten in Person.

Unter den großen CCI-Narren sind auch zu finden: Pfarrer Ottmar Kästle als Schlagersänger und Gänsehirt, Schorsch Faber im Duett mit Gisela Laib, Ludwig Rommel, nicht nur als Senn von Aufheim, sondern auch als Nachtwächter und als jüngste Büttenrednerin Monika Faber.

Und dann ging noch ein strahlend glänzender Stern am Sendener Narrenhimmel auf, die umwerfend komische Sigi Heck , die als Emanze, Putzfrau und Ratschkattel vom Rathaus vor allem aber als Marktfrau die Veranstaltungshalle fast zum Einsturz brachte. Unvergesslich auch ihre Scharmützel mit ihrem „Intimfeind" auf der Bühne, Stadtrat und Sitzungspräsident Werner Bolz.

Luwdig Rommel knüpfte enge Bande in die Schweiz nach Ennetbürgen und vor allem zum Partnerschaftsort von Aufheim, nach Uffholz im Elsass. Rathäuser und das Landratsamt wurden gestürmt und was wohl kaum einem anderen Faschingsverein in der Bundesrepublik Deutschland je gelang, der Einzug in ein Amtsgericht, mit einer Gerichtsverhandlung gegen die ehrwürdigen Richter und Staatsanwälte mit deren Verurteilung durch Staatsanwalt Werner Bolz und Richter Gerd Anzinger.

Nach Ludwig Rommels Idee, nach Senden einen Hauch alemannische Fasnet zu bringen, baute Werner Bolz, der von vielen Einfällen beseelte Narr, 1979/80 eine Maskengruppe auf, der er den Namen „D´Illerstoi" gab.

Er brachte zum ersten Male mit Holzmasken und Plätzles-Häs ausgestattete Dämonen zu mitreißenden Shows von der Straßenfasnet auf die Bühnen und fand unter den Alemannischen viele Nachahmer.

Im Jahre 1980 wurde der CCI Mitglied im Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fasnachtsvereine und 1985 im Landesverband Württembergischer Karnevalsvereine.

Ludwig Rommel, der allzeit echte und fröhliche Narr übertrug 1984 aus beruflichen Gründen die Geschicke der Gesellschaft seinem Zunftmeister Werner Bolz und seinem Finanzminister Franz Zahler.

Bis 1987 führte Werner Bolz den CCI mit Vize Franz Zahler, der dann gemeinsam mit der durch ihre zwerchfellerschütternde Auftritte immer populärer werdenden Sigi Heck als Vizepräsidentin, den Verein leitete.

Sigi Heck war dann Präsidentin mit Hermann Reiter als Vize, bis auch sie aus beruflichen Gründen die Geschicke des CCI 1995 noch einmal Werner Bolz für ein Jahr in die Hände gab.

Vizepräsidentin wurde die Faschingsprinzessin der Kampagne 1994/95, Heidi Erne.

1996 trat dann Werner Bolz von seinen Ämtern als Club-Präsident und Sitzungspräsident zurück. Er steht allerdings noch heute dem Club jederzeit gerne zur Verfügung.

Heidi Erne, heute Heidi Böhm, wurde Präsidentin und Gerd Böhm Vizepräsident. Zu einem Glücksfall wurde Michael Hegele, Mike wie er genannt wird, übernahm reibungslos und gekonnt die Sitzungspräsidentschaft und ist heute noch ein hervorragender Moderator. Zwischendurch war er für ein Jahr Moderator und Faschingsprinz.

Im Jahr 2002 wurde der amtierende Klaus Schreiber, Präsident des CCI.

In der Kampagne 2004/05 wurde dann der Grundstein für eine weitere Untergruppierung des CCI gelegt. Es begann indem sich die Mamas und Papas unserer Gardemädels als Vampire am Umzug beteiligten. Kurz darauf wurden dann auch schon Kostüme geschneidert und die

Showtanzgruppe „Illerelfen" war geboren.

Beim Verfassen dieser Chronik schreiben wir das Jahr 2009.

Als Vizepräsidenten sind eingesetzt: Michael Dörrmann und Daniel Fuchs. Zunftmeister der Maskengruppe „D`Illerstoi" ist Peter Muth.

Der CCI leistet eine hervorragende, karnevalistische Vereinsarbeit, insbesondere im Bereich der Jugendpflege. Bis zu 60 Jugendliche und Kinder trainieren das ganze Jahr über, um in der sogenannten „5. Jahreszeit" mit ihren Garde- und Showtänzen Freude und Frohsinn zu verbreiten .

120 aktive Mitglieder (2009) sind die Säulen des Vereins. Sie umfassen folgende Gruppierungen:

Präsidium und Elferrat, Minigarde, Kindergarde, betreut von den Gardemuttis. Juniorengarde, Prinzengarde, Tanzmariechen, Illerelfen und Maskengruppe. Als Gardetrainerinnen fungieren Jessica Schreiber und Tanja Högg, Anja Thalmann bekleidet das Amt der Gardeministerin. Die Illerelfen werden von Marion Rosenberger trainiert und von Susanne Strobel betreut. Corinna Cyron trainiert die Maskengruppe D`Illerstoi.

Der CCI ist durch Ludwig Rommel , heute Ehrenpräsident des CCI, Gründer des „Sieben Schwabenringes". Folgerichtig wurden die ersten drei Sieben Schwaben Prunksitzungen unter der Regie des CCI durchgeführt. Im Sieben Schwaben Ring, ein Zusammenschluß der 9 Faschingsgesellschaften der Region Donau-Iller-Blau, sind folgende Gesellschaften: Büttelzunft Nersingen, Carneval Club Illertal Senden, Greane Krapfa Oberelchingen, Große Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm, Kuhbergverein Ulm, Lachatrapper Dornstadt, Leipheimer Haufen, Pfuhler Seejockel und Storchaneascht Unterelchingen.

Jährlich werden, sich um die Fasenacht verdient gemachte Persönlichkeiten mit dem Sieben-Schwaben-Spieß ausgezeichnet. Aus dem CCI erhielten diese Ehrung Ludwig Rommel und Werner Bolz.

Beide, und mit ihnen das Faktotum des CCI, langjähriger Beleuchter und Tonmeister Manfred Baumgärtner, erhielten die höchste Auszeichnung des BSF, den goldenen Stauferlöwen.

Der CCI hat in den 40 Jahren seines Bestehens hervorragendes geleistet. Er ist aus dem Faschings- und Brauchtumsgeschehen der Region nicht mehr weg zu denken.

Der Verfasser dieser Kurzchronik, Werner Bolz wünscht dem CCI auch weiterhin alles Gute und fetzige „ 5. Jahreszeiten".

Das Rad dreht sich weiter! So hat nun nach 33-jährigem Bestehen der Illerstoi im Carneval Club Illertal, das Präsidium und die Vorstandschaft der Illerstoi Ende Februar 2012 einstimmig beschlossen, dass sich die Maskengruppe D‘Illerstoi vom CCI löst und sich der Narrenzunft D‘ Illerstoi anschließt.

Der CCI grüßt alle Narren mit seinem Narrengruß, einem dreifachen

S e n d e n - I l l a u

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